Die K8 erobert Neuland -
Verlängerung der Kreisstraße 8 nach Osten

Wohin des Wegs? – das ist geplant:

Die Kreisstraße 8, die sich aus der Bahnhofsstraße und dem Munketoft zusammensetzt, wird in östlicher Richtung verlängert:

Bislang führt die K8 bis zur Osttangente und wird sich nach Abschluss der Baumaßnahme 6,5 Meter breit und zweispurig bis zur L 21, der wichtigen Verbindung von Flensburg nach Kappeln, erstrecken. An der Nordseite des insgesamt rund 2,5 km langen, neuen Straßenabschnittes entsteht ein komfortabler, gemeinsamer Geh- und Radweg.

Baustelle Zukunft – so geht´s voran:

Die Fertigstellung erfolgt in vier Bauabschnitten:

Reihenfolge Das passiert Länge in km Dauer
Abschnitt 2 Das Neubaugebiet Hochfeld wird an die Ringstraße angeschlossen. 0,53 2009-2010
Abschnitt 1 Die Anbindung des Neubaugebietes Hochfeld an die Osttangente entsteht. 0,37 2009-2010
Abschnitt 3 Der Anschluss an die Kreisstraße K19/22 fügt Tastrup sowie Teile des in Planung befindlichen Baugebietes „Tarup Südost“ an die Osttangente an. 0,55 2011-2013
Abschnitt 4 Die Lücke zur L 21 wird geschlossen. 1,01 2015-2018

Zusätzlich werden folgende Bauwerke entstehen:

  • eine Eisenbahnbrücke für die Kieler Strecke der DB Netz AG
  • eine Geh- und Radwegbrücke über die Osttangente
  • Lärmschutzwände im Bereich Klein - Tarup
  • Fließgewässer-Durchlässe zum Schutz von Biotopen

Mit uns fahren Sie besser – alle Vorteile für Sie auf den Punkt gebracht:

  • Das Verkehrsaufkommen in Tarup wird reduziert, die Anwohner können sich auf eine Verbesserung ihrer Wohnsituation freuen. Bislang belastet der Durchgangsverkehr nach Kappeln den Ortsteil stark.
  • Tastrup erhält einen besseren Anschluss an das überregionale Straßennetz.
  • Neue Wohngebiete, die südlich von Tarup und Sünderup liegen, wie etwa der Ortsteil Hochfeld sowie das geplante Wohngebiet Tarup Südost, werden erschlossen und erhalten eine direkte Verbindung zur Innenstadt.
  • Zukünftige Verkehrsabläufe verändern sich: Die verlängerte K8 wird zur Entlastung anderer Verkehrswege beitragen und die Mobilität der östlichen Wohn-, Misch- und Gewerbegebiete verbessern.

Verantwortung hat Vorfahrt !

Bei unseren Planungen haben wir nicht nur die Autofahrer, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer berücksichtigt:

  • Durch einfache und sichere Überquerungsmöglichkeiten an den Knotenpunkten sowie einen Ausbau der Wegverbindungen ist für die Bedürfnisse von Radfahrern und Fußgängern gesorgt. Großes Augenmerk richten wir dabei auf die Gestaltung von Schulwegstrecken.
  • Für den öffentlichen Nahverkehr sind Bushaltebuchten vorgesehen.

Damit unsere Baumaßnahmen sowohl für Mensch als auch Natur sinnvoll und unschädlich in die Tat umgesetzt werden können, haben wir folgende Vorkehrungen getroffen:

  • Ansprechend geformte Lärmschutzwälle und die asphaltierte Fahrbahndecke schützen angrenzende Gebiete vor Krach und Abgasen. Für die Errichtung der Wälle wird der Bodenabtrag des Straßenbaus verwendet. Das vermeidet einerseits Entsorgungskosten, gleichzeitig wird kein zusätzliches Material benötigt.
  • Die Überbauung von Kleingewässern wird vermieden, ebenso der Anschnitt von Bodenschichten, die Grundwasser führen. Durchlässe für Fließgewässer und schmutz- und ölfangende Filtersysteme bei der Straßenentwässerung schonen die umliegenden Gewässerbiotope.
  • Es werden verschiedene Maßnahmen für den Erhalt einer natürlichen Umgebung umgesetzt: die Pflanzung von Bäumen, die Gestaltung von Grünflächen am Straßenrand sowie die Schaffung von Ersatzlebensräumen für die Amphibienwelt.
  • Die Entwässerung erfolgt im 1. und 2. Bauabschnitt über neue Regenwasserkanäle und vorhandene Einrichtungen, im 3. und 4. Bauabschnitt über die Adelbybek. Gut zu wissen ist, dass nur gereinigtes Wasser offen in die Natur geleitet wird. Neu angelegte Regenrückhaltebecken werden dem typischen Charakter der Landschaft angeglichen.

Es sind weiterhin Fragen offen ?

Dann klicken Sie einfach hier und schicken uns eine E-Mail. Oder möchten Sie direkt den zuständigen Ingenieur sprechen ? Dann wählen Sie die 85-2426 und fragen nach Herrn Zirbes.

Zum Schluss ein Blick unter die Oberfläche - die K8 im Querschnitt: