Kompostierung

Die Kompostierung ist die wirtschaftlichste und ökologisch sinnvollste Form der Wiederverwertung von Bioabfällen. Zur Pflanzzeit im Frühjahr und Herbst steht Ihnen mit dem selbst gewonnenen Kompost dann ein wertvoller Bodenverbesserer zur Verfügung und Sie können sich von der Biotonne befreien lassen oder eine
Saisontonne bestellen.

 

Kompost

  • verbessert die Durchlüftung und Wasserhaltekraft des Bodens
  • sorgt für die wichtige Krümelstruktur
  • aktiviert das Bodenleben
  • schützt Pflanzen vor Krankheits- und Schaderregern
  • liefert Nährstoff und trägt insgesamt zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit bei.

Für jeden Haushalt gibt es einen passenden Komposter: den geschlossenen Schnell- oder Thermokomposter speziell für die Küchenabfälle oder den offenen Lattenkomposter für alle Grün- und Gartenabfälle.

Für die Eigenkompostierung sollten Sie in Ihrem Garten eine Fläche von mind. 3-4 m² vorsehen. Der Komposter sollte ebenerdig auf dem naturbelassenen Gartenboden aufgestellt werden. Damit die Bodenlebewesen, z.B. die Regenwürmer, in den Kompost einwandern können, darf der Boden nicht mit Steinen ausgelegt oder betoniert sein.

Stellen Sie Ihren Komposter an einen möglichst schattigen Ort. Am besten gelingt der Kompost, wenn feine und grobe Bio-Abfälle (z.B. Grasschnitt und Zweige) gut miteinander vermischt und locker aufgeschichtet werden.

 

Was kann kompostiert werden?

Zu den kompostierbaren Abfällen zählen Gemüsereste (roh und gekocht), Kaffeefilter und Teesatz, Eierschalen, Obstschalen (auch von Zitrusfrüchten), Gras-, Strauch- und Baumschnitt sowie gekochte Speisereste.

 

Saisontonne

  • gekochte Speisereste
  • unerwünschte Wildkräuter
  • größere Mengen Laub
  • Hecken- oder Rasenschnitt
  • Zitrusschalen

Wenn diese Abfälle auf Ihrem Komposthaufen unerwünscht sind, dann kann die Biotonne eine sinnvolle Ergänzung sein, dauerhaft oder befristet auf die Gartensaison.
Die Mindestaufstelldauer beträgt 3 Monate.

Ein Anruf des Grundstückeigentümers genügt.